Erbschaft – Teil IX: Ein Berg aus Ungereimtheiten

Erbschaft – Kapitel IX: Ein Berg aus Geheimnissen Franky hatte einen Traum, der anders als die anderen war und einen schlechten Geschmack in seinem Mund hinterließ. Bislang hatte er immer von seinen eigenen Erfahrungen geträumt, hatte wieder und wieder die schäbigsten, düstersten Momente seines Lebens durch gestanden. Dieser Traum dagegen… Er konnte sich nicht an […]

Erbschaft – Teil VII: Rausch und Rage

Franky ertrug es nicht mehr. Die Bilder. Die Geräusche in seinem Kopf. Theresens Stimme, die diesen einen Satz wiederholte, diesen sinnlosen Satz, den sie gesagt hatte. So lange, bis er alle Bedeutung verloren hatte. Und die Bilder, die er sah, während er auf seinem Bett lag, wie ein Opfertier alle viere von sich gestreckt, und […]

Erbschaft – Teil VI: Ein ganz neues Inneres

Die zersprungenen Glühbirnen und die verbrannte Pizza verdarben Franky für eine ganze Weile die Laune. Nicht nur hatte er ein Stück Holzkohle aus dem Ofen ziehen müssen, der danach vollständig unbrauchbar geworden war – er trug auch Verletzungen davon. Erst später am Abend entdeckte er sie, als er sich das Gesicht wusch: Die zersplitterten Glühbirnen […]

Bild eines Lebens – Teil III: Die Stimme meiner Träume

An diesem Tag habe ich nicht viel geschlafen. Gar nicht eigentlich, wie die nächsten auch nicht. Aufregung war nicht der Grund gewesen, Nervosität auch nicht. Ich war todmüde nach dieser Nacht, ein großer Teil der Anspannung war schon während der Arbeit von mir abgefallen. Als wäre ich…als wäre ich völlig in meiner Arbeit aufgegangen, nicht […]

Bild eines Lebens – Teil II: Alte Erinnerungen

Ich tätowierte Franky also noch am selben Abend. So hieß der Knabe übrigens. Hatte sich jedenfalls so vorgestellt. Seltsamer Name für so einen Typen, dachte ich. Passte nicht zu dem Vertrag, mit dem er ankam, den ganzen Regeln. Zehn Seiten juristischen Geschwätz, das ich nie verstanden habe, egal wie oft ich ihn später angesehen habe. […]

Das Bild eines Lebens – Teil I: Der Bettler

Warum ich trinke? Damit meine Hände zu zittrig sind, um die Nadel noch zu führen. Damit ich sie nicht mehr halten kann und nie wieder in Versuchung komme, ein Bild zu stechen. Ein echtes Bild, meine ich. Nicht diese kleinen Brandzeichen von Narben und Junkies. Kunst, meine ich. Bei Gott, ich hoffe, ich muss nie […]