Stadtblut

Die Hölle, stellte die Moderne fest, ist kein fremdes Jenseits. Sie ist mitten unter uns.
Ihr Feuer brennt unsichtbar und hinterlässt nur die Asche in unseren Köpfen, ihr Schwefelgeruch ist der Gestank von Smog, schalem Dosenbier und kaltem Zigarettenrauch, der sich in die Kleidung gebrannt hat, und ihre Teufel sind die geistlosen Automaten, die sich mit anspruchsloser Gewöhnung quälen. Die Zirkel dieser Hölle sind die Bordelle, die Banken und Gerichte dieser Stadt, wo jede Sünde billig und jedes Verbrechen recht ist.
Die Hölle, das sind wir selbst.

'Blut und Rost' ist eine fiktive Geschichte über die Wenigen, die an ihren Ketten rütteln. Die aufbegehren gegen eine unvernünftig schweigende Welt.


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Ein guter Schreiber muss ein guter Leser sein. Er liest ohne Unterlass, verschlingt Sachbücher, Belletristik, Essays und Abhandlungen ohne Unterschied, bildet sich eine Meinung und einen guten Geschmack. Ein guter Schreiber weiß, sich im Haifischbecken der Kulturindustrie zu bewegen. Außerdem reflektiert er über diese Bücher, denn sie sind seine Hausaufgaben, die Nahrung seiner Kreativität.

Genau das passiert hier.

Im Feuilleton lasse ich mich über meine Werke aus, meinen Schreibprozess, die Literaturlandschaft und eine Vielzahl anderer Themen, die mein Geistesleben bestimmen. Definitiv kein Blog darüber, wie man Schriftsteller wird. Versprochen.

Einmal monatlich gibt es hier einen Rückblick auf meinen literarischen Monat - was ich selbst denke und was man besser machen könntee.


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